Medusa: eine Tonne CO2-Ausstoß = ein Holzofen für Kenia!

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Lelystad, 22. Februar 2016 – Unsere Tjalk Medusa beteiligt sich als erstes Segelschiff von NAUPAR am Paradigm Project: Pro Tonne CO2, die von der Medusa ausgestoßen wird, spendet das Schiff Geld für die Produktion eines nachhaltigen kleinen Holzofens in Kenia. Ein Grund mehr also für eine Fahrt mit diesem wunderschönen Segelschiff!

Kenia

In Kenia kochen etwa 90% aller Haushalte auf offenem Feuer. Weshalb? Es gibt schlichtweg keine Alternative. Ein solches Feuer wird in der Regel zwischen zwei Steinen mit Brennholz oder Holzkohle betrieben - meist direkt im Wohnraum. Tatsache ist, dass das Holz auf diese Weise sehr ineffizient verbrannt wird: Es wird viel Holz benötigt und es entsteht eine Menge gesundheitsschädlicher Rauch. Kochen auf offenem Holzfeuer verursacht außerdem einen hohen CO2-Ausstoß und ist gleichzeitig auch ein Grund für die Abholzung der lokalen Baumbestände in Kenia. Und dann haben wir noch nicht einmal erwähnt, wie man in Kenia das Brennholz beschaffen muss: Frauen und Kinder müssen dafür oft täglich 15 Kilometer zu Fuß zurücklegen...

Die Medusa und das Paradigm Project

Das Paradigm Project ist im September 2012 gestartet. Dieses nachhaltige Energieprojekt organisiert Holzöfen für Familien in Kenia. Das Ziel: weniger CO2-Ausstoß und mehr Zeit für die Familien in Kenia, sich um die eigene Entwicklung zu kümmern. Die Holzöfen/Küchenherde sorgen nämlich schließlich dafür, dass die Familien in Kenia viel Zeit sparen: Sie müssen nicht mehr so viel Zeit aufwenden, nach Holz zu suchen. Kinder können wieder in die Schule, Eltern können mehr arbeiten und damit das Einkommen verbessern. Das Segelschiff Medusa hat sich vor kurzem dem Paradigm Project angeschlossen. Pro Tonne CO2, die vom Schiff ausgestoßen wird, spendet die Medusa dem Projekt einen Betrag, mit dem in Kenia ein kleiner Holzofen hergestellt werden kann.