Sehenswürdigkeiten in Texel

Leuchtturm Texel

Der Leuchtturm Eierland steht am nördlichsten Punkt der Insel Texel. Wenn Sie vom Leuchtturm direkt nach Norden gehen würden, gibt es bis zum Nordpol nur noch Meer.

Geschichte von Eierland

Der Name des Texeler Leuchtturms stammt von dessen Standort: der ehemaligen Insel Eierland. Der Grundstein wurde am 25. Juli 1863 durch den Architekten Quirinius Harder gelegt. Der Turm ist auf einer zwanzig Meter hohen Düne erbaut und als der Leuchtturm am 1. November 1864 zum ersten Male sein Leuchtfeuer gab, war der Abstand zwischen dem Turm und dem Meer noch 3.000 m.

Eine auffallende Erscheinung

1977 erhielt der Turm eine rote Beschichtung aus Kunststoff. Hierdurch ist der Turm tagsüber (bei klarer Sicht) bis Terschelling, Harlingen, Den Oever und Den Helder zu sehen. Der Leuchtfeuer des Leuchtturms befindet sich auf 53 m über NAP. Die Lampe ist eine Quecksilberdampf-Lampe mit einer Lichtstärke von 2,85 Mio. Candela. Dies bedeutet, dass das Licht im Dunklen sogar bis Leeuwarden strahlt!

Besuch des Leuchtturms

Vom Turm aus, gut 45 m über dem Meeresniveau, haben Sie einen fantastischen Blick über Texel und das Wattenmeer. Unterwegs nach oben kommen Sie an verschiedenen Präsentationen vorbei. Sie finden hier Informationen über die Gründe, warum der Leuchtturm gebaut wurde und wie dieser in den vergangenen hundert Jahren gearbeitet hat.

Einzigartige Geschichte

Zudem ist zu sehen, dass der Leuchtturm im 2. Weltkrieg schwer beschädigt wurde. Der Leuchtturm spielte 1945 eine zentrale Rolle beim Aufstand der auf Texel untergebrachten georgischen Kriegsgefangenen. Hierzu wurde beim Luftfahrt- und Kriegsmuseum beim Texeler Flugplatz in Eierland eine Ausstellung eingerichtet.

Besichtigung

In den 90er Jahren konnte der Turm einschließlich des Leuchtfeuerhauses besucht werden. Jetzt allerdings können Sie den Turm nur bis zur sechsten Etage ersteigen. Und das ist bis ca. 45 m Höhe, ein ganz schöner Anstieg!