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Hindeloopen

Sie haben sicher schon mal die typischen Malereien und Trachten von Hindeloopen gesehen. Das Städtchen am IJsselmeer ist damit weltberühmt geworden. Der Ort, an dem sich Hindeloopen befindet, war bereits im 8. Jahrhundert besiedelt und hatte stark unter den Normannen zu leiden. Etwa um das Jahr 825 wurde in einer Urkunde der Name "Hindolop" für diese Siedlung benutzt und im 10. Jahrhundert war in England bereits der Name "Hintlop" bekannt.

Geschichte

Hindeloopen unterhielt bereits im Mittelalter intensive Handelsbeziehungen zu Lübeck und anderen Hansestädten, wurde aber selbst nicht zur Hansestadt. Auch der Holzhandel mit Norwegen und die vielen Kontakte zu Amsterdam trugen erheblich zur Blütezeit von Hindeloopen bei, die ungefähr bis zum Ende des 17. Jahrhunderts andauerte. Die Hindeloopener entwickelten aufgrund ihrer weiten Reisen einen ganz eigenen Geschmack. Farbenfrohe Kleidung und bemalte Möbel waren äußerst beliebt. Auch haben sie eine eigene Sprache, die die anderen Friesen nicht verstehen: das Hylpers. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Friesisch, Englisch, Dänisch und Norwegisch.

Hindeloopen - ein malerisches Städtchen

Heutzutage liegen jede Menge Freizeitschiffe in den Häfen. Das Hindeloopen von heute ist ein gemütliches und malerisches Seefahrer- und Fischerstädtchen, das auf einer Landzunge gelegen ist. Die Trachten, die typischen Holzbrücken, die schmalen kleinen Grachten, die kleinen Läden, die Ateliers und die charakteristische Architektur bringen jeden Besucher zum Schwärmen. Im Museum ‘Hidde Nijland’ können Sie sich einen Eindruck von der Stadtgeschichte verschaffen. Die Nostalgie ist überall spürbar, aber als Ausfallstor zum IJsselmeer ist Hindeloopen auch ein bedeutender Wassersportort. Die vielen (Fisch-)Restaurants und kleinen Cafés machen Hindeloopen zu einem quirligen Zentrum, wo sich Jung und Alt wohl fühlen.