Hochzeitstraditionen auf einem Segelschiff

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Holzschuhe zum Heiratsantrag, die Braut über die Schwelle tragen oder etwas gebrauchtes, blaues und neues – Hochzeitstraditionen verändern sich über die Jahre. Dennoch sind einige immer noch aktuell und werden gerne fortgeführt. Wir stellen Ihnen einige vor.

Holzschuhe aus Marken für die Braut

Ein verliebter Seemann aus Marken gebrauchte früher seine schönsten Holzschuhe als Heiratsantrag. Während der langen Zeit auf See verzierte er seine besten Schuhe mit wunderschönen Motiven und bei Ankunft im Hafen schenkte er sie der Frau seiner Träume. Zog sie die Schuhe an, so nahm sie den Antrag an und jeder konnte es sehen. Sie trug die Holzschuhe bis zum Hochzeitstag. Danach wurden sie gut aufgehoben und galten als Zeichen des Glücks. Diese Tradition etablierte sich vor etwa 100 Jahren in Marken.

Über die Schwelle

Eine weitere Tradition ist es, die Braut über die Schwelle zu tragen. Viele Frauen wohnten früher noch im Elternhaus, bevor sie heirateten. Sie über die Schwelle zu tragen, bedeutete dass sie nun in einen anderen Haushalt eintrat. Inzwischen ist die Tradition aus der Sicht überholt, dass viele Paare vor der Hochzeit bereits zusammenwohnen. Dennoch behalten viele Paare diesen Brauch bei. Auch auf einem Schiff ist das eine tolle Möglichkeit: auf der Abel Tasman, Stedemaeght oder Willem Barentsz kann die Braut ebenfalls vom Schiff getragen werden.

Hochzeitstorte anschneiden

Auf einer Hochzeit darf eine Hochzeitstorte natürlich nicht fehlen. Das gemeinsame Anschneiden ist ein Symbol für gegenseitiges Vertrauen und das Versprechen, sich umeinander zu kümmern. Früher gab es meistens Früchtekuchen. Im 20. Jahrhundert wurde Torte populärer. Weiße Torte symbolisierte dabei Reinheit. Heutzutage gibt es Torten in den verschiedensten Farben und Formen. Wie wäre es mit einem Farbmotto, das auch die Torte umschließt?

Schuhsolen

Ein etwas weniger bekannter Brauch ist, dass die Freundinnen der Braut sich auf ihren Schuhsohlen verewigen. Dazu gehört dann auch, dass die Braut den Brautstrauß in die Menge ihrer Freundinnen wirft, um die nächste Braut zu küren. Das Schreiben der Namen hat dasselbe Ziel. Der Name, der nach einem durchtanzten Abend noch am besten zu lesen ist, wird die nächste Braut.

Cent im linken Schuh

Eine englische Tradition sieht vor, dass das Tragen eines Cents im linken Schuh das Brautpaar vor Geldsorgen schützt und Glück bringt. Etwas komfortabler ist es, den Cent in die linke Seite des Jacketts zu nähen.

Tying the knot

Die Redewendung “Tying the knot” hört man öfter. Sie bedeutet heutzutage eigentlich nur, dass man heiratet. Früher jedoch wurden die Hände von Braut und Bräutigam wirklich aneinander gebunden. Zu dieser Zeit konnten die Leute noch nicht schreiben und so wurde diese Tradition anstelle einer Unterschrift gebraucht. Manche setzen diese Tradition auch heute noch fort.

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