Dank der Marker Wadden: Bruterfolg für die Flussseeschwalbe im Jahr 2017

Lelystad, 18. Januar 2018 – Gute Nachrichten: 2017 war ein gutes Jahr für die Flussseeschwalbe. Nach langer Zeit wuchs die Population der Vogelart wieder deutlich an. Die Ursache? Das IJsselmeer bot genug Nahrung und durch die Marker Wadden wurde die Anzahl der Brutplätze deutlich vergrößert.

Bruterfolg für die Flussseeschwalbe

Die Flussseeschwalbe lebt entlang der niederländischen Küsten und an großen Wassergebieten. In den letzten Jahren gab es nicht viele Jungvögel und in den vergangenen 12 Jahren gab es nur 3 Jahrgänge, die annähernd gesund waren. Zum Glück war 2017 da anders: zum ersten Mal seit Jahren bot das IJsselmeer genügend Stintfische, die bevorzugte Nahrung dieser Vögel, um die Jungen angemessen zu versorgen.

Die Rolle der Marker Wadden

2017 wurde auch die Marker Wadden ins Leben gerufen. Dieses einzigartige Naturprojekt hat natürlich auch eine große Rolle beim Bruterfolg der Flussseeschwalbe gespielt. Durch die angelegten Inseln hat sich die Auswahlmöglichkeit der Brutplätze stark vergrößert. Im Jahr 2017 brüteten so mehr als 1.800 Flussseeschwalbenpaare.

Blick in die Zukunft

Trotz dieses Erfolges ist natürlich unklar, wie es mit dem Bestand in den nächsten Jahren weitergeht. Der Bruterfolg ist noch nicht ausreichend dafür, dass sich der Bestand vollständig erholt. Das Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Lebensmittelqualität fordert nun den Stopp der Stintfischfischerei.

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