Kurz erklärt: die Nutzung eines Belegnagels

Kennen Sie den Belegnagel? Er ist ein loser Holzstift auf einem Segelschiff, an dem man unter anderem Seile für die Bedienung der Segel festmacht. Die Belegnägel werden in einer sogenannten Nagelbank, einem Balken, angereiht, wo die unterschiedlichen Seile zusammenkommen. Die Seile befestigt man mit dem sogenannten Kreuzschlag und dem Kopfschlag. Sie verstehen nur Bahnhof? Dann schauen Sie sich unser neues Video von der Abel Tasman an – schließlich sagen Bilder mehr als tausend Worte.

Belegnagel anschlagen

Das Anschlagen (Befestigen der Seile) des Belegnagels läuft bereits seit Jahrhunderten gleich ab und wird in der Seefahrt oft gebraucht. Um die Sicherheit an Bord zu gewährleisten, ist es wichtig, dass jeder Segler genau weiß wie das geht. Es gibt nur eine Methode, die Seile richtig zu befestigen und diese zeigen wir Ihnen in unserem Video. Nur so hält das Seil bombenfest und lässt sich trotzdem für den späteren Gebrauch gut lösen. Andere Knoten funktionieren hier nicht oder sind zu unsicher.

Verschiedene Typen von Belegnägeln

Belegnägel gibt es auf jedem Typ Schiff. Ob kleine Segelboote oder große Dreimaster, wie die Barkentine Abel Tasman – überall sind sie zu finden. Typischerweise werden sie aus Eschenholz gefertigt, aber es gibt sie inzwischen auch aus Stahl, Edelmetallen oder Aluminium. Die Länge der einzelnen Nägel variiert zwischen 15 und 50cm und hängt sowohl vom Typ des Schiffes, als auch dessen Größe ab.  

Möchten Sie die Funktionsweise der Belegnägel einmal selbst erleben? Dann senden Sie unseren Mitarbeitern gerne eine unverbindliche Anfrage zu und lassen Sie sich ein tolles Angebot für eines der Segelschiffe von NAUPAR erstellen!