NAUPAR erklärt: der Unterschied zwischen dem IJsselmeer und dem Markermeer

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Lelystad, 15. Februar 2017 – Das IJsselmeer und das Markermeer: zwei Meere, die direkt aneinander grenzen. Welches der beiden sollten Sie also für Ihre Fahrt auswählen? Und wo liegt eigentlich der Unterschied? Die Frage ist doch, ob man beim Segeln selbst einen Unterschied zwischen beiden Gewässern bemerkt. NAUPAR erklärt Ihnen heute gerne die Merkmale beider Meere im Vergleich.

Das IJsselmeer

Als die Zuiderzee im Jahr 1932 mit dem Afsluitdijk abgeschlossen wurde, entstand das IJsselmeer. Mit einer Größe von 1100 km2 ist es das größte Meer der Niederlande. Auffällig ist, dass es sich hierbei um Süßwasser handelt. Ursprünglich war es Salzwasser, das aber seit 1937 immer mehr an Salzgehalt verlor.

- Entstehung im Jahr 1932
- Größe: 1100 km2
- Tiefste Stelle: 9 m

über das Markermeer

Das Markermeer liegt zwischen Nord-Holland und Flevoland und grenzt somit an das IJsselmeer. Es hat eine Größe von 700 km2 und ist zwischen 2 und 4 Meter tief. Das Markermeer wurde nach der ehemaligen Insel Marken benannt. Offiziell wird der Name erst seit 1976, nach dem Bau des Houtribdeichs genutzt, inoffiziell besteht er aber schon länger.

- Seit 1976 gebräuchlicher Name
- Größe: 700 km2
- Tiefste Stelle: 4 m

Der Unterschied für Segler

Obwohl die Meere recht unterschiedlich sind, so eignen sie sich doch beide hervorragend zum Segeln. Gut zu wissen: sowohl das IJsselmeer, als auch das Markermeer können hohen Wellengang haben, der es kleinen Schiffen schwierig machen kann.